Die Dammstadt und die Pippelsburg. Moritzberger Jahrbuch 2018/19

978-3-942542-16-6

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Die Dammstadt und die Pippelsburg. Moritzberger Jahrbuch 2018/19

Texte von Sabine Brand, Jutta Finke, Thomas Küntzel

Fotos von Jens Kotlenga, Walter Pinkepank u.a.

Pläne von Thomas Küntzel

Moritzberg Verlag 2021

160 Seiten mit 57 Abbildungen: Fotografien, Plänen, historischen Karten und Ansichten

Paperback

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13,80 € inkl. MwSt.

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Das Buch führt in die Geschichte der von flämischen Einwanderern gegründeten Dammstadt im Hildesheimer Westen ein. 1332 wurde sie vollständig zerstört und nie wieder aufgebaut. Mehrere Beiträge untersuchen die Stadtplanung, die Topographie und bestimmte Institutionen der Dammstadt. Überreste der Siedlung wie eine alte Stadtmauer, die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder sichtbar wurde, sowie Steine und Inventar aus der Nikolai- und der Johanniskirche der Dammstadt werden in Bildbeiträgen vorgestellt.
Die Pippelsburg des Hildesheimer Westens ist weder urkundlich nachgewiesen noch genau zu lokalisieren. Sie bekommt erst in Verbindung mit der Geschichte der Dammstadt Konturen. Absolut spannend ist ihre Rolle beim Kampf der Stadt Hildesheim um das Erbe der Dammstadt, um stadtnahe Weideflächen vor allem. Zwei frühe, erstaunlich gut dokumentierte Grabungen in den 1720er Jahren bringen die Pippelsburg und die Dammstadt in einen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang. Erstmals werden die Grabungbefunde aus jener Zeit umfassend vorgestellt und interpretiert: Handelt es sich um Überreste einer frühmittelalterlichen Verteidigungsanlage oder um eine spätmitttelalterliche Belagerungsburg in der Innersteniederung?
Ergänzt werden die historischen Themen durch Beiträge zur Entwicklung des Untersuchungsgebiets bis ins 21. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schützenwiesen sowie die Straße Pippelsburg.